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Thermische Solaranlage

Als thermische Solaranlage werden Solaranlagen bezeichnet, die Wärme aus der Sonneneinstrahlung nutzbar machen (Solarthermie). Die Wärme wird in der Gebäudetechnik nutzbar gemacht oder in thermischen Solarkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt. Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom wird dagegen als Photovoltaik, die entsprechenden Anlagen als Photovoltaikanlagen bezeichnet.

Überwiegend werden thermische Solaranlagen in der Haustechnik genutzt. Die gewonnene Wärme wird hierbei hauptsächlich zur Trinkwasser-Erwärmung (Dusch- und Badewasser) und für Heizzwecke für die Raumheizung eingesetzt. Für die Unterstützung der Raumheizung wird eine größere Kollektorfläche benötigt als für die solare Trinkwassererwärmung.

Die thermische Solaranlage besteht aus einem Kollektor, welcher die Sonnenwärme auffängt und absorbiert, einem Solarwärmespeicher, der die nicht sofort genutzte Wärme speichert sowie dem verbindenden Solarkreislauf, über den die Wärme vom Kollektor in den Speicher transportiert wird. Dazu gehören Armaturen, die den einwandfreien Betrieb der Anlage sichern, sowie ein Regler, welcher die Solaranlage an- und ausschaltet.


Bautypen und Anlagentechnologie

Die Bautypen von Solaranlagen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden.

Im Bereich der Haustechnik lassen sich nach dem Einsatzzweck

  • Anlagen zur Trinkwassererwärmung und
  • Anlagen zur Unterstützung der Raumheizung

unterscheiden.

Nach dem verwendeten Kollektortyp unterscheidet man

  • Anlagen mit Flachkollektoren gegenüber
  • Anlagen mit Vakuumröhrenkollektoren.


Ebenso ist eine Unterscheidung nach der Speichertechnik möglich. Ziel ist dabei eine gleich bleibend hohe Temperatur im oberen Speicherbereich, so dass ein stetiger Betrieb der Anlage ermöglicht wird.

Nach der Anlagentechnologie als solcher lassen sich unterscheiden

  • Schwerkraftanlagen (Thermosiphonanlagen)
  • High-Flow-Systeme
  • Low-Flow-Systeme


(Quelle: http://de.wikipedia.org)


Einsparungen durch Thermische Solaranlagen


Ein durchschnittlicher 4-Personenhaushalt kann durch eine Thermische Solaranlage bis zu 2000 KWh im Jahr einsparen, das entspricht ca. 200 Liter Heizöl oder 200m³ Gas.

Die Raumheizung macht in Privathaushalten durchschnittlich etwa 77 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Weitere elf Prozent werden für warmes Wasser benötigt. Anders als viele glauben ist damit in privaten Haushalten der Bedarf an Wärmeenergie deutlich größer als der an elektrischer Energie, die nur ca. zwölf Prozent ausmacht. Eine Solarwärmeanlage hilft, den Verbrauch von Energieträgern zur Wärmeerzeugung zu senken.

Betrachtet man die einzelnen Energieverbraucher im Haus, so kann Solarwärme vielseitig und effektiv genutzt werden: für die Raumheizung, die Trinkwassererwärmung und zur Vorheizung des Wassers in Spül- und Waschmaschinen. Durch den Anschluss dieser Geräte an die Warmwasserleitung kann der Verbrauch von elektrischer Energie zum Aufheizen des Wassers reduziert werden.

(Quelle: www.solarwaerme-plus.info)


Förderung für Solarthermie

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung einen Zuschuss. Verbleibenden Kosten können zinsgünstig über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert werden.

(Quelle: www.energieagentur-regio-freiburg.de)


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